Allgemeines

Unter dem Begriff Suchterkrankungen werden viele Abhängigkeiten bezeichnet, die sowohl physischer als auch psychischer Natur sein können.

Die häufigsten Suchterkrankten in Deutschland sind Tabakabhängig. Ungefähr 20% der Deutschen leiden darunter.

Gefolgt von den Alkoholabhängigen mit ca. 2,2 % und den Medikamentenabhängigen mit ca. 2%.

Hier ist noch einmal zu erwähnen, dass Cannabis, genau so wie viele andere Medikamente, ebenfalls zu einer Sucht führen kann.

Allgemein kann jedes Medikament, welches einen spürbaren Einfluss auf den Körper hat, zu einer Abhängigkeit führen.

Der Entzug der jeweiligen Stoffe, treten verschiedene Empfindungen und Beeinträchtigungen auf.

Bei Alkohol treten die ersten Entzugserscheinungen nach ungefähr 6-8 Stunden ein und halten bis zu 7 Tage an.

Zu den Symptomen gehören zitternde Hände, Angstzustände, Schwitzen, Krämpfe sowie Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Verwirrtheit und Halluzinationen.

 

Raucher empfinden die ersten Entzugserscheinungen meist schon einige Stunden nach der letzten Zigarette.

Die Entzugserscheinungen beginnen bei stärkerem Verlangen nach einer Zigarette und erhöhter Reizbarkeit bis hin zu Frustration und Konzentrationsproblemen.

 

Entzugserscheinungen bei Heroin und Morphium beginnen nach 8-12 Stunden.

Die Erscheinungen können bis zu 10 Tage andauern.

Das stärkste Symptom in der Anfangsphase des Entzugs ist dabei das sehr starke verlangen nach einer neuen Dosis. Unruhe, Schweißausbrüche, tränende Augen, laufende Nase, Gähnen sind dabei einhergehend.

Im weiteren Verlauf kommt es zu Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfen, Pupillenerweiterung, Appetitverlust, Gänsehaut, Reizbarkeit, Zittern, Schwächeanfällen und Depressionen.

 

Bei Drogen wie Kokain oder Amphetaminen entstehen Entzugserscheinungen wie extreme Müdigkeit, Lethargie, Benommenheit, schwere Depressionen, zittern und Schweißausbrüche.

 

Koffeinabhängige berichten bei dem Entzug von Kopfschmerzen, Müdigkeit, und Reizbarkeit.

 

Die Symptome bei einem Marihuana-Entzug sind leichtes Zittern, schwitzen, Reizbarkeit, Schlafprobleme und vereinzelnd Durchfall und allgemeine Verdauungsbeschwerden.

 

Diese sind jedoch im Gegensatz zu einigen anderen Medikamenten/Suchtmitteln sehr gering.

wie Cannabis helfen kann

Da die Entzugsbeschwerden wie oben erwähnt sehr schwach ausfallen und vergleichsweise schnell wieder abnehmen, ist Cannabis ein gern verwendetes Substitutionsmittel für stärkere Süchte wie Opait- oder Alkoholsucht.

Cannabis ist anders als die meisten Medikamente bzw. Drogen nicht toxisch und wirkt rein natürlich. Da Cannabiskonsum deshalb auch noch zu keinem Todesfall geführt hat, ist es als Substitutionsmittel sehr fördernd.

Neben dem kalten Entzug, wo Cannabis die Entzugserscheinungen lindern kann und selbst keine starken Entzugserscheinungen entstehen lässt, kann es auch als Suchtverlagerung genutzt werden. Denn auch nach Jahrelangem Cannabiskonsum wird die Arbeitsfähigkeit nur in wenigen Berufsfeldern eingeschränkt.

Unter vernünftigen Cannabisdosen ist es möglich unter ein vollkommen uneingeschränktes Alltags- bzw. Berufslegeben zu führen. Andere Medikamente oder Substitutionsmittel sind in der Regel nicht so Alttagstauglich. Dadurch entstehen dann viele Arbeitsunfähigkeiten auf Grund der Begleiterscheinungen dieser Mittel.

 

Das oft genutzte Argument, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, ist somit nicht korrekt. Im Gegenteil, denn Cannabis fördert die Wiederherstellung der psychophyischen Normalität enorm!

* Cannabis darf in Deutschland nur mit einem entsprechendem Rezept von einem Arzt legal konsumiert bzw. erworben werden.

Do-Ya-Own ruft nicht dazu auf Betäubungsmittel illegal zu erwerben oder zu konsumieren.

Wir richten uns  an die legalen Cannabis-Patienten, die Cannabis ausschließlich nur medizinisch nutzen möchten.

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