Cannabis bei Schmerzen

Die Gabe von Cannabis als Medikament bei Schmerzen wird seit tausenden von Jahren vollzogen. Dokumentationen beschreiben den Nutzen von Cannabis bei der Verwendung gegen: Schmerzen bei Operationen als Analgetikum, Entzündungen und Gicht als hemmendes, gegenwirkendes und schmerzlinderndes Mittel, Nervenschmerzen, Verspannungs- und Verkrampfungsschmerzen, Migräne, Zahnschmerzen, Menstruationsschmerzen, Phantomschmerzen, chronische Schmerzen und Schmerzen die durch Nebenwirkungen anderer Medikamente oder durch Spastiken bei Rückenmarksverletzungen entstehen.

Auf diesem Gebiet gibt es glücklicherweise genügend offizielle und auch anerkannte Forschungen, die hervorragende positive Wirkungen von Cannabis bei Schmerzen dokumentierten. 

Auch bei Schmerzen ist es ähnlich wie bei Schlafstörungen das Cannabis möglichst oral konsumiert werden sollte, denn durch das Inhalieren hat es eine wesentlich kürzere Wirkungsdauer. (Genaueres kannst du unter der Kategorie Schlafstörungen lesen)

Bei Studien mit morphin-Patienten konnte festgestellt werden, dass die Morphingabe bei der Kombinationsverwendung mit Cannabis (THC/CBD-Extrakt) um ein Vielfaches gesenkt werden konnte. 

Weitere Studien über die Gabe von Cannabis bei Krebs-Schmerzpatienten und bei postoperativen Schmerzen nach einer Hysterektomie bei Frauen ergaben, dass das THC-Extrakt eine große Schmerzreduktion bewirken konnte und bei der postoperativen Verwendung eine doppelt so hohe Wirkungsdauer aufwies wie die gängigen Schmerzmittel.

Dazu benötigten nach dieser Zeit lediglich die Hälfte der Patienten eine weitere Dosis des Extraktes.

 

Cannabis hat in höherer Gabe als Nebenwirkung Schläfrigkeit und das leichte Rauschgefühl. Diese Nebenwirkungen sind jedoch ziemlich gering verglichen mit Opiaten und teils leberschädigen gängigen Schmerzmitteln. Dadurch ist Cannabis bei vielen Schmerzen die bessere Wahl.

Dystonien

Unter Dystonien versteht man eine Reihe von Bewegungsabläufen, die durch langanhaltende Muskelkontraktionen und daraus resultierenden verzerrten Körperhaltungen charakterisiert werden.

Erfolge konnten bei Cannabisforschungen in Bezug auf Dystonien vor allem mit CBD erzielt werden. Bei einer Gabe von 200mg CBD/Tag konnte eine Symptom-Abnahme bei dem Meige-Syndrom beobachtet werden. Diese und Ähnliche Beobachtungen und Erfolge konnten auch bei generalisierenden Dystonien und bei der cervcale Dystonie (Torticollis spasmodicus) festgestellt werden.

 

Dort wurde eine 6-wöchige Studie über CBD-Forschungen geführt. Fünf Patienten bekamen dort 100 bis 600 mg CBD/Tag verabreicht. Bei jedem Patienten konnten gute Erfolge festgestellt werden, die Behandlung mit CBD hat somit sehr viel Potenzial. 

Parkinson-Syndrome und M. Parkinson

Bei Parkinson handelt es sich um eine neurogenerative Erkrankung, welche durch Rigidität, Ruhetremor, eine Störung gleichgewichtsregulierender Haltereflexe und Bradykinese charakterisiert wird.

 

Die gängigen Medikamente verursachen oft Störungen von Bewegungsabläufen (induzierte Dyskinesien). Bei diesen Dyskinesien zeigte CBD einen sehr positiven Effekt in ihrer Hemmung und Verringerung.

Tremor

Unter einem Tremor versteht man eine zugleich rhythmisch und unwillkürliche Bewegung eines Körperteils. Der Auslöser liegt hierbei im Gehirn. Je nach Tremorart werden verschiedenen Behandlungsmethoden verwendet. Der essentielle Tremor wird beispielsweise mit Beta-Blockern befriedigend behandelt. Bei vielen Arten ist die medikamentöse Behandlung noch nicht sehr zufriedenstellend. Bei der Behandlung mit Cannabis konnte vor allem bei der Multiplen Sklerose neben der eigentlichen Wirkung auch von einer Reduzierung des Tremors dokumentiert werden. Eine placebokontrollierte-Cannabisstudie ergab, dass bei zwei von acht Patienten, bei einer Gabe von 5 – 15 mg THC,  eine deutliche Verbesserung des Tremors erzielt werden konnte.

 

 

Spastik durch Querschnittlähmung

Der Großteil von Querschnittgelähmten haben täglich Spastiken. Diese sind meist ziemlich unangenehm und vor allem auch gefährlich, denn die Spastiken können enorm stark ausfallen. Aus diesen Spastiken können weitere Beschwerden entstehen, wie z.B. Magenschmerzen und Übelkeit durch die Verkrampfungen im Bauch. Durch Cannabis ist es möglich diese Spastiken komplett zu beseitigen. Dazu kommt, dass es die bereits entstandene Übelkeit und Bauchschmerzen stark gelindert werden. 

* Cannabis darf in Deutschland nur mit einem entsprechendem Rezept von einem Arzt legal konsumiert bzw. erworben werden.

Do-Ya-Own ruft nicht dazu auf Betäubungsmittel illegal zu erwerben oder zu konsumieren.

Wir richten uns  an die legalen Cannabis-Patienten, die Cannabis ausschließlich nur medizinisch nutzen möchten.

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