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Allgemeines zu HIV/AIDS

HIV (Humanes Immundefizienz Virus) ist bis heute eine Unheilbare Krankheit und hat in den letzten 25 Jahren ungefähr 25 Millionen Menschenleben gefordert. Wenn HIV ausbricht hat es die Krankheit AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) zur Folge. Heute sind über 33 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, wovon über 65.000 aus Deutschland stammen. Bei der unbehandelten Ansteckung mit dem HIV kommt es nach Drei bis Sechs Wochen zur akuten HIV-Infektion. Das Virus kann durch Blut, Sperma, Vaginalsekret sowie Muttermilch und Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeiten übertragen werden.

Bei einer akuten Infektion kommt es zu Fieber, Müdigkeit, Unwohlsein, Übelkeit, Durchfall, Nachtschweiß, Gewichtsverlust, allgemeines Unwohlsein, Hautausschlägen, Mundgeschwüren und Gelenkschmerzen.

Die akute Infektion bleibt jedoch meist unerkannt, da die Symptome denen einer Grippe sehr ähneln.

Wenn sich die Viren vermehren, was durch ein schwaches Immunsystem entstehen kann, werden die Symptome schwerer und bösartige Tumore bilden sich. Ab diesem Stadium handelt es sich um AIDS.

Gängige Behandlungsmethoden sind die Verzögerung des Krankheitsbildes durch die sogenannte kombinations-Therapie cART (combinedAnti-Retroviral Therapy) in welcher viele verschiedene Medikamente verabreicht werden, die die Ausbreitung verzögern und hemmen. Eine neue Methode kam im Jahre 2003 dazu, in Dieser werden Virostatika wie Fusionsinhibitoren verwendet.

Zusätzlich zu den eigentlichen Symptomen von HIV/AIDS kommen noch Krankheiten und Symptome wie eine Anorexie (Appetitlosigkeit), eine Kachexie (dramatischer Gewichtsverlust durch Reduktion der Muskelmasse und des Fettgewebes) auf.

Das ist ebenfalls die häufigste Ursache für die hohe Sterberate der Krankheit.

 

Cannabis ist hier ein gern gesehenes Medikament von Patient und Arzt, denn die appetitanregende und entspannende, sowie beruhigende Wirkung kann hier zu einer enormen Linderung bzw. Verbesserung der Beschwerden beitragen.

Wirkung von Cannabis bei HIV/AIDS

Im Jahre 2004 ergab sich aus einer veröffentlichten Studie, dass 43% aller Personen, die den HIV Virus in sich trugen, Cannabis konsumieren.

Ihnen hilft es bei der Appetitsteigerung, bei der Entspannung und dem Schlaf, bei der Hemmung von Übelkeit und Erbrechen, bei Ängsten und Depressionen, bei der Linderung von Schmerzen und zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.

 

In einer anderen Studie, in welcher 72 Aids-Patienten über 6 Wochen lang synthetisch hergestelltes THC namens Dronabinol verabreicht wurde, konnten auch klare Ergebnisse erzielen und aus Diesen schlussfolgern, dass eine Appetitanregung erzeugt werden konnte und Diese auch über einen kontinuierlichen Zeitraum gehalten werden konnte.  

Erstaunlich war hierbei, dass eine vermehrte Kalorienaufnahme lediglich bei den Patienten festgestellt wurde, die auch krankheitsbedingt eine Abmagerung aufwiesen. Bei Patienten, welche keine Zeichen der Abmagerung oder zu starken Gewichtsverlust aufwiesen, wurde nur vereinzelt eine erhöhte Kalorienaufnahme nachgewiesen.

 

2005 ergab eine britische Studie, dass mehr als die Hälfte der getesteten Patienten signifikante Verbesserungen bei vielen Beschwerden aufwiesen.

Vor allem bei den folgenden Beschwerden wurden enorme Verbesserungen bzw. Linderungen entstanden: Übelkeit, Angst, Nervenschmerzen, Depressionen, Kribbeln, Taubheitsgefühl, Gewichtsverlust, Kopfschmerzen, Zittern und Verstopfung.

 

Enorme Ergebnisse hat man auch aus einer Studie ziehen können, in denen 50 Patienten entweder täglich eine Cannabis oder eine Placebo-Zigarette erhielten. Diese ergab nämlich, dass die Linderung der Schmerzen der Cannabisgruppe weit stärker ausfiel, als die in der Placebogruppe. 

Auch die Nervenschädigungen, die durch viele HIV-Medikamente hervorgerufen werden, können durch Cannabis stark gelindert werden und hat somit ein enormes Potenzial als Ergänzungs-medikament.

 

* Cannabis darf in Deutschland nur mit einem entsprechendem Rezept von einem Arzt legal konsumiert bzw. erworben werden.

Do-Ya-Own ruft nicht dazu auf Betäubungsmittel illegal zu erwerben oder zu konsumieren.

Wir richten uns  an die legalen Cannabis-Patienten, die Cannabis ausschließlich nur medizinisch nutzen möchten.

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